Wie hat man guten Sex?

On 19. Juli 2008, in 7 - Wie hat man guten Sex?, by autor

Es ist immer wieder erstaunlich, wie wild, ungezügelt und gewaltig die Sexualität einer Frau sich entfalten kann – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Männer, die denken, für Frauen würde Sex eine geringere Rolle spielen als für uns Männer, oder sie hätten „weniger Lust”, täuschen sich. Eine Frau, die sexuell entfesselt ist, entfaltet gewaltige Energien – für unerfahrene Männer manchmal sogar ein Schock. Allerdings: Die weibliche Sexualität prescht nicht so sehr nach vorne, wie die des Mannes, sie ist reaktiver und abwartender. Das hat evolutionsbiologisch mit der auswählenden Rolle der Frau bei der Partnerfindung zu tun. Eine Frau konnte es sich niemals leisten, ihren sexuellen Wünschen ungebremst zu folgen. Sie ist darauf programmiert, auszuwählen, zu selektieren, nach zahlreichen „Tests” den richtigen Partner (mit den besten Genen) herauszufinden und mit ihm Sex zu haben. Sie ist nicht darauf programmiert, mit dem ersten besten, der ihr über den Weg läuft, Sex zu haben, selbst, wenn er ihr gefällt. (Obendrauf kommen gesellschaftliche Normen. „Man tut das einfach nicht, so schnell mit jemandem ins Bett zu gehen …”)

LOVEPOINT - Kontaktvermittlung aller Art


Die genetische Programmierung überlisten


...Letztlich geht es darum, die genetische Programmierung und die gesellschaftlichen Normen zu überlisten – und zwar gemeinsam mit der Frau. Sie will das auch. Sie möchte aber, dass das unausgesprochen bleibt. Sie sollten nicht einmal darüber nachdenken. Sie beide konstruieren jetzt ein Szenario, bei dem es am Ende „einfach so passiert”. Dazu gehört die Frage „Noch ein Kaffee oben?” ebenso wie diese: „Magst du noch die Fotos vom mexikanischen Quetzalcoátl-Tempel sehen?” Sie wissen beide, dass das Unsinn ist. Aber das ist ja ganz egal jetzt…
Im Buch:

  • Schaffen Sie den richtigen Rahmen

  • Eine Frau, die im Geist nicht bereit für Sex ist, wird es mit dem Körper auch nicht sein.

  • Finale

  • Das große O

  • Probleme

  • Stellungen

  • Noch besseren Sex


Buch bestellen: hier

Erstaunlicherweise fällt den meisten Frauen überraschend wenig ein, wenn man sie danach fragt, was Frauen eigentlich besser können als Männer. Ob das nun Understatement ist, Taktik oder wirklich spontane Unwissenheit, lässt sich nicht so genau ergründen. Tatsache ist, dass die Fähigkeiten, in denen Frauen uns haushoch überlegen sind, eher versteckte, subtile sind als offensichtliche – das macht sie natürlich umso effizienter.
(...)

Das Reden


Die größte Stärke der Frauen ist das Kommunizieren, das Reden, das Sich-mit-anderen-Austauschen. Statistiken besagen, dass Männer im Durchschnitt mit 10.000 Worten pro Tag auskommen, Frauen gebrauchen im Schnitt 22.000 Wörter, also mehr als doppelt so viel. (Eine aktuelle Studie, die dieses schöne Klischee etwas relativiert, finden Sie im Buch.) Das heißt nicht, dass sie immer etwas Sinnvolles sagen, aber ihr Hang zum Reden ist doch deutlich ausgeprägter als bei Männern. Muss man das jetzt als Stärke oder besondere Fähigkeit der Frau auslegen? Na ja, es heißt zwar „Schweigen ist Gold”, aber vergessen wir nicht: Die Sprache ist eine Kernkompetenz des Menschsein. Nur durch das Wechselspiel und die stetige Perfektionierung von aufrechtem Gang, Werkzeuggebrauch und Kommunikation konnte der Vorfahre des modernen Menschen vor rund zwei Millionen Jahren den rasanten Siegeszeug beginnen, den der homo sapiens (seit ca. 200.000 Jahren) fortsetzte. Kommunikation war und ist ein Entwicklungsturbo für die Gruppe wie für das Individuum. Und die Frauen können es besser! Oder jedenfalls lieben sie es mehr.

Continue reading »

Tagged with: