(armin fischer/t&t)
Dass Frauen und Männer bei der Partnerwahl selektieren, wissen wir. Doch wonach sind die Selektionskriterien ausgerichtet und wie haben sie sich entwickelt? Neue Erkenntnisse der Sexualwissenschaft und Psychologie liefern erstaunlich plausible und logische Erklärungen für unser Verhalten.


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Der Flirt ist nichts weiter als der Probelauf einer Paarbeziehung. Mann und Frau testen sich gegenseitig, jedoch Frauen mehr psychologisch, Männer mehr optisch. Mit kleinen Tests versucht die Frau die Grenzen des Mannes auszuloten, indem Sie sein Ego angreift. Gelingt ihr das nicht, fühlt sie sich vom Mann angezogen, verstärkt aber gleichzeitig ihr Bemühungen. Flirtforscher haben herausgefunden, dass die Annäherug zwischen Mann und Frau in typischen Phasen abläuft, die zwangsläufig aufeinander folgen. Wenn die Reihenfolge nicht eingehalten wird, wird nichts aus der gemeinsamen Nacht. Welche Phasen das sind, und wie Sie wie in einem Computerspiel gefahrlos von einem Level zum nächsten kommen, ohne ein “Leben” zu verlieren, erfahren sie hier.

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Doch nicht nur über den Flirt, auch über die Mechanismen in einer Paar-Beziehung, haben Experten eine Menge herausgefunden:
Frauen sind erstklassige „Männer-Bändiger”
Frauen funktionieren, wenn es um die Partnerbindung geht, erheblich anders als wir Männer. Ob das nun emanzipatorisch korrekt ist oder nicht: Es passiert auf einer tieferen, instinktiven Ebene und hat mit den biologischen Gegebenheiten zu tun – bis heute. Frauen konnten und können eben nur relativ selten schwanger werden, während Männer praktisch unbegrenzt Sperma zur Verfügung haben und (theoretisch) Tausende von Nachkommen zeugen können. Urfrauen haben deshalb ausgefeilte Strategien entwickelt, um den „richtigen” Partner zu finden und diesen – wenigstens für eine gewisse Zeit, bis das Kind geboren ist und „auf eigenen Füßen stehen” konnte – an sich zu binden. Paradoxerweise führen diese Mechanismen der Bindung dazu, dass der Mann Stärke und Anziehungskraft verliert. Diesen Prozess nennt man ‘Betaisierung’ (= aus dem starken, dominanten Männchen, das er zu Beginn war, macht die Frau im Lauf der Zeit einen abhängigen Beta-Mann). Die Folge ist, dass die Frau sich ziemlich zwangsläufig von ihm abwenden wird und sich einen neuen „starken” Partner sucht. Und das Spiel beginnt von vorne. —Männer wiederum haben ihre eigenen Mittel, um diesem Prozess des Beziehungsverfalls entgegenzuwirken: unabhängig sein, stark sein, Verführer sein.
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1 Response » to “Frauen: Weibliche Strategien, Selektion & Betaisierung”

  1. Herzlichen Dank für diesen interessanten Beitrag. Ich habe Ihn mit sehr viel Aufmerksamkeit und Interesse gelesen. Kompliment!

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